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Täter
Vladimir Ilyushin: Der Komponist, Autor und Sänger ist Musik-Chef von Ostblock. Geboren am 5.10.1972 in Dnjeprpetrovsk, entwickelt er bald große Talente für russische Populärmusik. Erlernte in der Phase des Gitarren-Saiten-Bannes der sowjetischen Zentralregierung gegen aufmüpfige Südrussen (1984) das Spielen von elektronischen Instrumenten. Erster Synthisizer: Die Lichtmaschine eines Lada Taiga.
Durch die irrtümliche Verbringung Ilyushins nach Österreich im Jahr 1988 fällt die zweite Leidenschaft - Atomkraft - mangels entsprechender Möglichkeiten flach. Die Musik wird gezwungenermaßen zum Lebensmittelpunkt. Mehrere Konzerte, Kompositionen und Darbietungen unter verschiedenen Namen.
Leonid Malakhov: Der "Stumme Klang" von Ostblock. Kann weder singen, noch komponieren, noch irgendein vernünftiges Instrument außer einer Kreissäge spielen. Lernte Ilyushin gleich bei der Geburt kennen. Wurde nur deshalb in der russischen Marschkapelle Dnjeprpetrovks aufgenommen, weil er sämtliche Instrumente mit einem selbstgebauten Lötkolben warten konnte. Meisterstück: Reparatur einer flachgedrückten Tuba in der Pause des "Konzerts für vier pensionierte Stewardessen und drei Straßenwalzen".
Spielt bei Ostblock keine Rolle, diese dafür umso besser. Zählt Geld (vor dem Ausgeben) und kann mit geübt finsterem Blick sogar gefühlskalte Salzwasserkrokodile verunsichern.
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